
Mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit von Schulen hat zwangsläufig Auswirkungen auf die Führungsstrukturen in Schulen und damit verknüpft auf die Rolle der Schulleiterinnen und Schulleiter. Sie stehen als Verantwortliche für die Weiterentwicklung der einzelnen Schule vor vielen Herausforderungen und werden in Zukunft verstärkt „Managementaufgaben“ übernehmen.
Mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Erprobung zeitgemäßer Führungsmodelle startet die Stiftung Bildungspakt Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Schuljahr 2006/07 das Modellprojekt „MODUS F“ (MODUS Führung), an dem 51 Schulleiterinnen und Schulleitern aus allen Schularten mit Ausnahme der Beruflichen Schulen teilnehmen. Für die Beruflichen Schulen wird ein eigener Modellversuch „PROFIL 21“ durchgeführt werden, der u. a. ebenfalls die Entwicklung neuer Führungsmodelle beinhaltet. Die MODUS F-Schulleiterinnen und Schulleiter haben stellvertretend für alle Schulleiterinnen und Schulleiter in Bayern die Aufgabe, Ziel führende Modelle zu erarbeiten, zu erproben und zu evaluieren. Positiv bewertete Ergebnisse sollen – ähnlich wie in MODUS21 – in die Schulpraxis aller Schulen einfließen.
MODUS F besteht aus zwei Modulen, wobei in Modul 2 schulartspezifische Schwerpunkte gesetzt werden können:
Modul 1:
Breite Weiterqualifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema Führungshandeln.
Modul 2:
Entwicklung, Erprobung und Evaluation neuer Führungsmodelle an Schulen, insbesondere zu: