

Programmleiterin:
Dr. Susanne Mortensen
Tel.: 089 2186-2083
susanne.mortensen@
stmuk.bayern.de
Programmkoordinatorin:
Dr. Svenja Meindl
(derzeit in Mutterschutz)

„Talent im Land – Bayern“ will für Schülerinnen und Schüler aus Zuwandererfamilien eine Umgebung schaffen, in der sie sich ihren Begabungen entsprechend entfalten können. Deshalb beziehen wir in unsere Arbeit auch das schulische und familäre Umfeld der Jugendlichen mit ein. Die Programm-Bausteine sind:
Stipendium
Die Höhe des monatlichen Stipendiums beträgt ab dem Jahrgang 2009 durchschnittlich 100 Euro, hängt jedoch von der individuellen sozialen Lage ab. Es ist ausschließlich für bildungsnahe Zwecke wie Bücher, Sprachkurse oder kulturelle Interessen zu verwenden. Die Fördermittel stehen grundsätzlich nur dem Stipendiaten zur Verfügung. Das Stipendium endet mit dem Abitur.
Persönliche Betreuung
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erarbeiten sich in regelmäßig stattfindenden Seminaren neues Wissen – von Präsentationstechniken bis hin zur gesellschaftspolitischen Bildung. Bei den Jahrestreffen können sie voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Die Programmleitung berät bei Fragen zur individuellen Bildungs- und Lebensplanung.
Alumni-Netzwerk
Auch nach dem erfolgreichen Schulabschluss bleiben die geförderten jungen Menschen als Alumni dem Programm verbunden: als „Bildungsbotschafter“ an Schulen und bei Veranstaltungen mit den aktuellen Stipendiaten. Vor allem für die berufliche Orientierung und Karriereplanung können sie wertvolle Hinweise geben.
Lehrer-Netzwerk
Ohne das Engagement von Lehrerinnen und Lehrern ist die Arbeit von „Talent im Land – Bayern“ gar nicht denkbar: Sie arbeiten jeden Tag an der gelungenen Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Sie sind unsere „Talentsucher“ vor Ort. Daher sind der Kontakt und Austausch mit den Lehrkräften integraler Bestandteil des Programms.
Eltern-Information
Manchmal können Eltern die Bildungskarriere ihrer Kinder nicht unterstützen, da ihnen grundlegende Informationen fehlen oder die Schwellenangst gegenüber Schule und Lehrkräften zu groß ist. Die Information der Eltern durch die Programmleitung kann helfen, diese Defizite zu verringern.
Öffentlichkeitsarbeit
Was nützen die besten Vorbilder, wenn sie keiner kennt? Durch öffentliche Veranstaltungen und die gezielte Ansprache von Medien und anderen Multiplikatoren sorgt „Talent im Land – Bayern“ dafür, dass das Programm und seine Förderer wahrgenommen werden. Jugendliche mit Migrationshintergrund sollen nicht ständig als Sorgenkinder in der Öffentlichkeit stehen. Gerade die Stipendiatinnen und Stipendiaten von „Talent im Land - Bayern“, die Botschafter gelungener Integration sind, setzen hier einen Kontrapunkt und verkörpern ein positives Bild von Migration.