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„Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gemeinsam müssen wir die Qualität von Unterricht und Erziehung steigern. Dazu gehört auch, dass sich die Schulen öffnen und externe Partner einbeziehen. Durch die Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft in der Stiftung Bildungspakt Bayern  sind wir hier schon ein gutes Stück vorangekommen. Diesen Weg werden wir fortsetzen.

(Randolf Rodenstock, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Ratsvorsitzender)

 

 

Die Stiftung

„Das große Interesse, das Engagement und der Gestaltungswille der Partnerunternehmen bereichern die Arbeit der Stiftung Bildungspakt Bayern auf ihrem Weg zu einer Schule der Zukunft.“
(Dr. Marcel Huber, Bayerischer Staatssekretär für Unterricht und Kultus, Vorstandsvorsitzender) 

Die Schule soll Kindern und Jugendlichen zum einen eine zukunftssichere Bildung auf der Basis fundierten Grundwissens ermöglichen, zum anderen aber auch soziale und emotionale Kompetenzen vermitteln. Die Fähigkeit lebenslangen Lernens ist dabei von herausragender Bedeutung.

Dass den jungen Menschen eine bessere Vorbereitung auf die künftigen Anforderungen der Informationsgesellschaft ermöglicht wird, ist ein Anliegen, das nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Freistaat und Wirtschaft erfüllt werden kann.

„Die Schule der Zukunft hat sich in besonderer Weise als ein zeitgemäßes Dienstleistungsunternehmen zu verstehen, dem Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung der fachlichen und pädagogischen Arbeit ein zentrales Anliegen sind. (...) Die großen Aufgaben für Bildung und Erziehung können nicht allein vom Staat gelöst werden: Die Stiftung pflegt deshalb den intensiven Dialog mit der Wirtschaft, Unternehmern und Verbänden und führt so zu Partnerschaften und damit zu gemeinsamer Verantwortung.“ (Satzung, Präambel)

Die Erfolge der Stiftung Bildungspakt Bayern als einer Public-Private-Partnership zeigen, was es bedeuten kann, wenn Wirtschaft und Staat an einem Strang ziehen, gemeinsam die Verantwortung für die Zukunftsaufgaben der Gesellschaft zu tragen und offen sind, auch neue Wege zu beschreiten. In wegweisender Zusammenarbeit widmen sich der Freistaat Bayern und aktuell 137 Wirtschaftsunternehmen dem Ziel, zukunftsweisende Modelle im Lehren und Lernen zu unterstützen und Bildungsqualität sowie Bildungsgerechtigkeit zu sichern und zu verbessern. Die Zahlen sprechen für sich. Seit der Gründung am 12. Oktober 2000 konnte die Stiftung Bildungspakt Bayern kontinuierlich ihr Fördervolumen ausbauen. Insgesamt wurden Spendengelder in Höhe von 9,1 Mio Euro eingeworben und 188 Projekte gefördert.

In zahlreichen, innovativen Großprojekten beschreitet die Stiftung neue, auch ungewohnte Wege und leistet einen wichtigen Beitrag zur inneren Schulentwicklung und Qualitätsverbesserung an bayerischen Schulen. Sie entwickelt, erprobt und evaluiert innovative Ansätze im Schulalltag und lässt deren Ergebnisse systematisch in die bayerische Schullandschaft einfließen. Aus der Praxis für die Praxis!

Die Stiftung unterstützt die Schulen auf ihrem Weg zu lernenden Organisationen.

Wesentliche Aktionsfelder sind dabei: 

Die Unterrichtsentwicklung
Neue, individualisierte und effektivere Formen des Lernens sollen helfen, das Gelernte besser zu verfestigen und zu vernetzen. Der sinnvolle Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Organisationsentwicklung

Durch größere Gestaltungsspielräume für die einzelnen Schulen, die auch Lehrkräften die Chance bieten, mehr Verantwortung zu übernehmen, sollen die Fähigkeiten der jungen Menschen bestmöglich entwickelt werden.

Die Personalentwicklung
Ein Unterricht, der sich an aktuellen Erkenntnissen der Lehr- und Lernforschung orientiert, erfordert eine kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte. Die Weiterqualifizierung von Lehrern ist daher nachdrückliches Anliegen der Stiftung.

 

 
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