isi DIGITAL

Zielsetzungen

Mit dem Schulinnovationspreis isi DIGITAL reagiert die Stiftung Bildungspakt Bayern auf den Megatrend Digitalisierung, der Schulen vor neue Herausforderungen stellt, ihnen aber auch gleichzeitig vielfältige Chancen eröffnet.
Mit dem isi DIGITAL will die Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Schulen auszeichnen, die neue Wege gehen, um mit und über digitale(n) Medien zu lernen. Diese Schulen werden zu Impulsgebern für andere Schulen, indem ihre innovativen, am pädagogischen Nutzen orientierten Konzepte und Ansätze für die Medienbildung sichtbar gemacht werden.
Für den Wettbewerb ist nicht der Stand der IT-Infrastruktur an der Schule entscheidend.

Eckpunkte

  • Schulartspezifische Auszeichnung

  • Jährliche landesweite Ausschreibung im Wechsel:

    • im Schuljahr 2019/2020: Grundschule, Mittelschule und Förderschule
    • im Schuljahr 2020/2021: Realschule, Gymnasium und Berufliche Schulen
  • Keine Teilnahmemöglichkeit für die Modell- und Netzwerkschulen des Schulversuchs „Digitale Schule 2020

Anforderungen

Der Wettbewerbsbeitrag zeigt an einer Projektidee, einer Maßnahme oder einem Konzept auf, wie digitale Medien in der Schule innovativ und zielführend genutzt werden. Dabei können Schwerpunkte in der Unterrichtsentwicklung und/oder in der Personal- und Organisationsentwicklung gesetzt werden: Gefragt sind also Konzepte für das Lehren und Lernen, für die digitale Administration und Kommunikation in der Schulgemeinschaft oder Maßnahmen zum Aufbau digitaler Kompetenzen.

Anhaltspunkte, wo das Potential digitaler Medien besonders deutlich wird, könnten die Entwicklungsfelder Informationskompetenz, Individualisierung, Kreativität und Kooperation sein (siehe „Beispiele für das Potential digitaler Medien in der Schule“).

Die Projektidee/das Konzept soll in den Schulentwicklungsprozess eingebettet sein und auf Qualität und Wirksamkeit hin überprüft werden. Für den Wettbewerb ist nicht der Stand der IT-Ausstattung an der Schule entscheidend.

Innovative und pädagogisch sinnvolle Ideen sind gesucht!

Beispiele für das Potential digitaler Medien in der Schule

Werte
Entwicklungsfelder für das Lehren und Lernen im digitalen Wandel

Die Veränderungen beim Lernen, Lehren und Arbeiten durch digitale Medien zeigen sich in der Schule in verschiedensten Bereichen. Exemplarisch soll an den Entwicklungsfeldern Informationskompetenz, Individualisierung, Kreativität und Kooperation gezeigt werden, wo und wie digitale Medien ihr Potential und ihre Dynamik im Unterricht und im Schulalltag besonders gut entfalten. Unabhängig davon, welche Kompetenz oder welcher Bereich durch Digitalisierung gefördert bzw. verbessert wird, setzt eine gelingende Medienbildung die Verknüpfung mit der Wertebildung voraus.

Informationen recherchieren, kritisch reflektieren, filtern und multimedial präsentieren
Es gibt vielfältige Wege zur Stärkung der Informationskompetenz, z. B.:

  • Schülerinnen und Schüler lernen mit Suchmaschinen gezielt Informationen zu recherchieren.
  • Sie wissen um Fake News und eignen sich Methoden an, wie sie diese entlarven.
  • Die Lernenden werden für Stimmungsmache im Netz sensibilisiert und zur Reflexion angeregt.
  • Sie lernen Methoden kennen, um Informationen multimedial, anlassbezogen und zielgruppenorientiert zu präsentieren.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
Wollen Sie sich nicht damit bewerben?

Personalisiert lernen und individuell fördern

Digitale Medien ermöglichen Schülerinnen und Schülern individuelle Lernwege, z. B.:

  • Lernen wird örtlich und zeitlich flexibel, indem digitale Angebote den Präsenzunterricht systematisch ergänzen.
  • Lehrkräfte unterstützen ihre Schüler digital und kommunizieren mit ihnen individuell, etwa auf der Lernplattform in mebis.
  • Lernende können aus einem Pool digitaler Aufgaben wählen, wann sie welche Übungen auf welcher Niveaustufe bearbeiten.
  • Der Einsatz digitaler Medien unterstützt und erleichtert das individuelle Lernen von Schülerinnen und Schülern mit Einschränkung.
  • Digital gestütztes Feedback informiert die Kinder und Jugendlichen über ihren individuellen Lern- und Leistungsstand. Es hilft ihnen, ihren Lernprozess zu organisieren und ihre Kompetenzen auszubauen.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
Wollen Sie sich nicht damit bewerben?

Probleme lösen, kreativ arbeiten und künstlerisch gestalten

Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen kann durch digitale Medien vielfältig gefördert werden, z. B.:

  • Schülerinnen und Schüler werden an informatische Denk- und Arbeitsweisen herangeführt, etwa an das Programmieren, an Robotik oder an das Experimentieren mit 3D-Druck.
  • Die Lernenden nutzen ihre digitalen Endgeräte als Werkzeuge, mit denen sie selbst digitale Lernprodukte wie Blogs, E-Books, Videos oder Apps gestalten.
  • In fächerübergreifenden Projekten arbeiten Schülerinnen und Schüler in Teams an komplexen Fragestellungen und schulen ihre Problemlösefähigkeit. Sie legen als Ergebnis ein Produkt vor, das auch ihre künstlerisch-gestalterische Kompetenzen widerspiegelt.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
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Im Klassenzimmer, im Kollegium und mit externen Partnern kooperieren

Der Lernort Schule bietet viele Gelegenheiten, digital zu kooperieren, z. B.:

  • Kooperatives Arbeiten ist fester Bestandteil der Unterrichtsentwicklung und wird systematisch in verschiedenen Fächern eingeübt und genutzt.
  • Lehrkräfte entwickeln gemeinsam Unterrichtsmaterialien und pflegen die „Kultur des Teilens“. Dafür stellen sie Materialien ihren Kollegen zentral und digital zur Verfügung.
  • Schüler, Eltern und andere externe Experten gestalten den Schulentwicklungsprozess mit und bringen ihre Perspektiven und Expertise ein. Dazu werden gemeinsame Kommunikationsportale genutzt und digital-gestütztes Feedback eingeholt.

Vieles mehr ist denkbar!

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