Wissenschaftlicher Hintergrund und Ausgangslage

  • Evidenzbasierung: Gemäß John Hatties Meta-Studie „Visible Learning“ sind Methoden wie Formatives Assessment, Feedback und „Response-to-Intervention“ essenziell für den Lernerfolg.
  • PISA 2022: Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, pädagogische Diagnostik konsequent mit daraus abgeleiteten Fördermaßnahmen zu verknüpfen.
  • Anschlussfähigkeit: Das Projekt knüpft nahtlos an die „PISA-Offensive“ der Grundschulen an und erweitert den Fokus auf die weiterführenden Schularten.

Zielsetzung

  • Von der Feststellung zur Förderung: Im Zentrum steht der Paradigmenwechsel von einer rein retrospektiven Bewertung hin zu einer formativen Assessmentkultur.

  • Nutzung bestehender Instrumente: Jahrgangsstufentests, Vergleichsarbeiten und Leistungserhebungen werden nicht mehr nur summativ (zur Notengebung), sondern auch formativ genutzt.
  • Datenbasierte Individualisierung: Testergebnisse dienen als fundierte Basis, um den individuellen Lernprozess gezielt zu steuern und Fördermaßnahmen passgenau auf die Schülerinnen und Schüler abzustimmen.

Organisatorische und technische Umsetzung

  • Prozessintegration: Für eine erfolgreiche Implementierung sind ganzheitliche Prozesse und klare Strukturen erforderlich.

  • Prozessdefinition: Festlegung klarer Verantwortlichkeiten für Datenerhebung, Auswertung und die Ableitung von Fördermaßnahmen.

  • Kooperation: Etablierung kooperativer Entscheidungsstrukturen innerhalb des Kollegiums.

  • Infrastruktur: Bereitstellung geeigneter technischer Tools zur effizienten Erfassung und Analyse von Leistungsdaten.

Ministerialrat Dr. Florian Bär begrüßt die sieben Mittelschulen des Modellversuch auf der ersten Arbeitstagung am 17./18. November in Nürnberg.

Aktuelles aus dem Schulversuch

Festakt zum Start des Schulversuchs in München
Auftaktveranstaltung am 20. März 2026
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