WIRKSTATT NACHHALTIGKEIT

Schülerinnen und Schüler als Zukunftsgestalter in innovativen Lernsettings

„Wir wollen uns in allen Fächern mit Themen rund um Nachhaltigkeit beschäftigen, und zwar aktiv und auch nicht nur im Schulhaus.“

Linus
Schüler aus Kempten

Gesucht: Kreative Lösungen für eine nachhaltigere Welt

Die Welt ist im Wandel. Kinder und Jugendliche wollen sie zum Besseren gestalten, suchen Lösungen für globale Probleme. Diese sollen ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sein. Was muss die Schule von morgen bieten, damit Schülerinnen und Schüler Kreativität, selbstständiges Denken, Empathie und Bürgersinn noch besser entfalten können? Was weckt ihre Neugierde und ihren Wissensdurst? Wie können die kognitiven, sozialen und emotionalen Potenziale der jungen Menschen mobilisiert werden? Die Wirkstatt Nachhaltigkeit bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit und das Werkzeug, im persönlichen Umfeld kreative Lösungen zu entwickeln – für eine nachhaltigere Welt.

Lernen für die Zukunft – Das läuft in der WIRKSTATT NACHHALTIGKEIT:

Schülerinnen und Schüler arbeiten aktiv und selbstbestimmt in projekt- und handlungs­orientierten Lernsettings. Dabei erleben sie Selbstwirksamkeit und erweitern ihre „Transformationskompetenz“, d. h. sie

  • übernehmen Verantwortung für sich und ihr Umfeld,

  • begreifen sich als Zukunftsgestalter und

  • nutzen Technologien und digitale Medien, um innovative Lösungen für Probleme in ihrem Lebensbereich zu entwickeln.

Schülerinnen und Schüler als Zukunftsgestalter
Bildung für nachhaltige Entwicklung am Hildegardis-Gymnasium Kempten
Nachhaltigkeit und Schülerpartizipation an der Werner-von-Siemens Mittelschule Augsburg
Nachhaltigkeit und Kooperation für Innovationen an der Anton-Fugger-Realschule Babenhausen
Woraus besteht die WIRKSTATT NACHHALTIGKEIT?

WIRKSTATT NACHHALTIGKEIT ist ein Schulversuch. Er setzt sich aus den Teilprojekten „Campus-N“, „InnoLab-N“ und „Netzwerk-N“ zusammen.

Kernaspekte von Campus-N:

Im Rahmen von „Campus-N“ entwickeln Schülerteams ausgehend von konkreten, selbstbenannten Problemen (z. B. aus den Bereichen Recycling, Konsum, Landwirtschaft, Mobilität, Energie) kreative Lösungsansätze. Die Schülerinnen und Schüler erhalten vielfältige Inspirationen sowie Unterstützung. So wird sowohl der innere Schulentwicklungsprozess bereichert, als auch die Wirksamkeit von Schule nach außen intensiviert. Die Schülerteams arbeiten mit Innovationsmethoden und digitalen Medien.

  • Zielgruppe: je Regierungsbezirk und Schuljahr 10 Schülerteams (aus Obb. 20) von Mittel-, Wirtschafts- und Realschulen sowie Gymnasien, v. a. aus Jgst. 7 – 10
  • Durchführung:
    • Zyklus von drei Phasen (Camp, Projekt und Challenge), der sich über ein Schuljahr erstreckt
    • vorwiegend in außerunterrichtlichen Lernsettings, wie z. B. Arbeitsgemeinschaften
    • Chance, Anreize, Nutzen für teilnehmende Schulen:
      • Impulse für die eigene Schulentwicklung
      • Innovationsbudget für die Aktivitäten der Wirkstatt
      • öffentlichkeitswirksame Darstellung der Aktivitäten
      • Wirken als Ideengeber für weitere bayerische Schulen
      • ggf. Aufnahme in das „Netzwerk-N“ zur bayernweiten Multiplikation
Kernaspekte von InnoLab-N:

  • Durchführung vorwiegend innerhalb des Regelunterrichts
  • Zielgruppe: Mittel-, Wirtschafts- und Realschulen sowie Gymnasien
  • Entwicklungsfelder:
    • Definition schulspezifischer Ziele im Rahmen des Projekts, z.B. auf Grundlage des „OECD-Lernkompass 2030“
    • Entwicklung von fächerübergreifenden Lernsettings für den Erwerb von Transformationskompetenz zum Umgang mit den Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und sozialer Ausgleich in Verbindung mit technologischen Innovationen
    • Flexibilisierung des Stundenplans zur Etablierung größerer Zeitkontingente für problem- und projektorientiertes Arbeiten, fächer-, klassen- und jahrgangsübergreifend
    • Erproben von neuen Lernorten/Lernumgebungen innerhalb und außerhalb von Schule für kooperatives und produktorientiertes Arbeiten
    • Erweitern von Formaten der Lernbegleitung und Leistungsfeststellung, z. B. durch E-Portfolio-Arbeit und agile Methoden
    • Sicherung einer breiten Schülerpartizipation in allen Phasen der Entwicklung des InnoLab-N an der jeweiligen Schule (z. B. über die SMV) sowie bei der Gestaltung von Lern- und Arbeitsprozessen
Kernaspekte von Netzwerk-N:

  • Die Vision und die Ideen aus der Wirkstatt Nachhaltigkeit machen bayernweit Schule:
    • Austausch zwischen „Campus-N-Schulen“ und „Innolab-N-Schulen“, Verknüpfung von außerunterrichtlichem Lernen und schulischen Lerngelegenheiten.
    • regionale Cluster aus „Campus-N-Schulen“ und „Innolab-N-Schulen“ multiplizieren die Ergebnisse und nehmen weitere Schulen mit auf den Weg hin zu einer Wirkstatt-Schule.

„Ich wäre gerne Erfinder. Dann könnte ich der Menschheit etwas geben, womit sie besser leben kann.“

Mathis
REALSCHÜLER AUS BABENHAUSEN

„Ich würde in der Schule gerne lernen, wie man selber Recyclingpapier machen kann, theoretisch und praktisch. Diese ‚Papier-Recycling-Fabrik‘ würde ich gerne anleiten.”

Tizian
SCHÜLER AUS AUGSBURG

„Ich wäre gerne Erfinder. Dann könnte ich der Menschheit etwas geben, womit sie besser leben kann.“

Mathis
REALSCHÜLER AUS BABENHAUSEN

„Ich würde in der Schule gerne lernen, wie man selber Recyclingpapier machen kann, theoretisch und praktisch. Diese ‚Papier-Recycling-Fabrik‘ würde ich gerne anleiten.”

Tizian
SCHÜLER AUS AUGSBURG

„Ich wäre gerne Erfinder. Dann könnte ich der Menschheit etwas geben, womit sie besser leben kann.“

Mathis
REALSCHÜLER AUS BABENHAUSEN

„Ich würde in der Schule gerne lernen, wie man selber Recyclingpapier machen kann, theoretisch und praktisch. Diese ‚Papier-Recycling-Fabrik‘ würde ich gerne anleiten.”

Tizian
SCHÜLER AUS AUGSBURG

„In der Wirkstatt Nachhaltigkeit machen junge Menschen ihre Themen und Fragen zum Lerngegenstand. Mit Hilfe digitaler Medien und agiler Methoden entwickeln sie ökonomisch und sozial verträgliche Lösungen für ökologische Probleme in ihrem Umfeld. Sie arbeiten aktiv und eigenverantwortlich und gestalten so ihre und unsere Zukunft mit. Das finde ich wirklich großartig!“

ANNA STOLZ
Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium
für Unterricht und Kultus
Vorstandsvorsitzende der Stiftung

„In der Wirkstatt Nachhaltigkeit machen junge Menschen ihre Themen und Fragen zum Lerngegenstand. Mit Hilfe digitaler Medien und agiler Methoden entwickeln sie ökonomisch und sozial verträgliche Lösungen für ökologische Probleme in ihrem Umfeld. Sie arbeiten aktiv und eigenverantwortlich und gestalten so ihre und unsere Zukunft mit. Das finde ich wirklich großartig!“

ANNA STOLZ
Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium
für Unterricht und Kultus
Vorstandsvorsitzende der Stiftung

„Ich möchte eine lebenswerte Welt erhalten für Menschen, Tiere und Pflanzen. Mit unserem Engagement an der Schule und darüber hinaus leisten wir dafür einen großen Beitrag.“

Zoe
Schülerin aus Kempten

„Ein Ziel von Schule muss sein, dass die Schülerinnen und Schüler hier rausgehen und wissen, dass sie die Zukunft mitgestalten können. Und dazu müssen sie in Projekten Ideen entwickeln und erleben: ‚Hey, das, was ich hier mache, wirkt sich auf meine Zukunft positiv aus und die Zukunft reicht weiter als bis zur nächsten Schulaufgabe und geht weit über das Fachwissen hinaus.‘“

Thomas Gerl
Lehrer aus Prien

„Die Fähigkeit, die verschiedenen Arten der Transformation zu gestalten, wird zunehmend zu einer der Kernkompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler für ihre berufliche Zukunft benötigen. Die Wirkstatt Nachhaltigkeit greift diese Thematik auf innovative Weise auf. Im Modellprojekt wird das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie in Verbindung mit technologischen Innovationen sozial verträglich umgesetzt.“

BERTRAM BROSSARDT
HAUPTGESCHÄFTSFÜHER, VBW – VEREINIGUNG DER BAYERISCHEN WIRTSCHAFT E. V., VERTRETER DES HAUPTPARTNERS

„Die Fähigkeit, die verschiedenen Arten der Transformation zu gestalten, wird zunehmend zu einer der Kernkompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler für ihre berufliche Zukunft benötigen. Die Wirkstatt Nachhaltigkeit greift diese Thematik auf innovative Weise auf. Im Modellprojekt wird das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie in Verbindung mit technologischen Innovationen sozial verträglich umgesetzt.“

BERTRAM BROSSARDT
HAUPTGESCHÄFTSFÜHER, VBW – VEREINIGUNG DER BAYERISCHEN WIRTSCHAFT E. V., VERTRETER DES HAUPTPARTNERS

Auftaktveranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft

Auftaktveranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft

Ausschnitte von der Veranstaltung im Video.

Ausschnitte von der Veranstaltung im Video.

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